Einen wahrlichen Albtraumstart erwischten wir beim gestrigen Spiel auf dem Kunstrasenplatz in Hessisch Lichtenau gegen die SG Fürstenhagen. Die Marschroute, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen, um möglichst schnell zum Torabschluss zu kommen, wurde bereits nach wenigen Sekunden zunichte gemacht.
Das Spiel war noch keine Minute alt, da nutze die Heimelf die erste Gelegenheit zur Führung. Weiter versuchten wir im Spiel zu bleiben und den frühen Schock schnell zu verdauen, jedoch zeigte sich der Gastgeber eiskalt und nutzte auch die zwei nächsten Chancen zum 2:0 und 3:0. So standen wir bereits nach gut 25 Minuten mit einer Mammutaufgabe da. Lucas Harbich verkürzte nach rund 30 Spielminuten auf 1:3, was noch mal Hoffnung aufkommen ließ. Das 4:1 kurz vor dem Seitenwechsel durch Fürstenhagens Nummer 9 war dann der Nackenschlag.
Dennoch zeigten wir Charakter und arbeiteten weiter, ließen im zweiten Durchgang jedoch zu viele klare eigene Chancen liegen, um das Spiel noch mal spannend zu machen. Den 5:1 Endstand markierte die SG Fürstenhagen per Elfmeter mit dem Schlusspfiff. Auch wenn der Einsatz und die Leistungsbereitschaft stimmten, mussten wir erneut feststellen, dass es für uns momentan nicht reicht in der A-Liga mitzuhalten. Soll der drohende Abstieg verhindert werden, müssen mittlerweile mindestens 9 Punkte aufgeholt werden.
Ein Dankeschön an Antonia Bürmann für die Bilder zum Spiel!
Somit steht am Sonntag um 15:00 Uhr in Frieda mit dem Derby gegen den VfL Wanfried II eine Aufgabe mit "Endspielcharakter" auf dem Papier der Kleeblätter.